ICH WILL MAHATMA GANDHIS MUTTER TERESA WERDEN.

Der Mangel an qualifizierten jungen Fachkräften in sozialpflegerischen und -pädagogischen Berufen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Hier gilt es, die Chancen und die Attraktivität sozialer Ausbildungsberufe deutlich zu kommunizieren. Das Berufskolleg Gesundheit und Pflege öffnet den Blick für die Vielfalt der Berufsfelder (z.B. Logo-, Ergo- und Physiotherapie), die Breite und Dynamik der fachlichen Anforderungen, und die Innovationsfreude in der Etablierung kreativer therapeutischer Verfahren (z.B. Musik- und Kunsttherapie). Der Beruf ist modern und bietet weit mehr als die persönliche Befriedigung, sich sozial engagieren zu können.

Die zwei einjährigen, aufeinander aufbauenden Berufskollegs Gesundheit und Pflege führen zum Erwerb der Fachhochschulreife. Die Ausbildung zur/-m staatlich geprüften Assistentin/-en im Gesundheits- und Sozialwesen vermittelt fachliche und praktische Kenntnisse aus den Bereichen Medizin,Sozialpädagogik, Psychologie, Gesundheitswesen, Betriebswirtschaftslehre und Pflege.

Die Aufgabe der Sozialen Arbeit besteht darin, Menschen zu unterstützen, ihre Probleme möglichst eigenständig zu lösen und sie darin zu bestärken, ihre Bedürfnisse und Rechte einzufordern. Als „Streetworker“ arbeiten sie mit Jugendlichen und Menschen in problematischen Lebenssituationen in der Familien- oder Jugendhilfe, Drogen- oder Suchthilfe, im Strafvollzug oder der Rechtshilfe, in Frauen- oder Jugendhäusern.

Die vielfältige Ausbildung verankert in den zwei Schuljahren zahlreiche berufspraktische Elemente: Das 4-wöchige Sozialpraktikum soll die Schülerinnen und Schüler möglichst früh an Berufskontakte heranführen. Sie erfahren Bestätigung und Anerkennung, wenn sie ihr erlerntes Fachwissen in der Pflege und in der Kunsttherapie zunehmend eigenverantwortlich anwenden dürfen.