Berufliches Gymnasium

Tonplastiken nach dem Non-Finito-Prinzip

Im Kunstunterricht der Jahrgangsstufe J1 aus dem Beruflichen Gymnasium beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Gestaltung von Tonplastiken nach dem sogenannten Non-Finito-Prinzip. Ausgangspunkt war zunächst eine zeichnerische Vorarbeit, in der die Figuren skizzenhaft entwickelt wurden.

Auf dieser Grundlage entstanden anschließend plastische Arbeiten aus Ton. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Figürlichkeit auseinander und untersuchten, wie konkave und konvexe Formen die Wirkung einer Skulptur beeinflussen können.

Charakteristisch für das Non-Finito-Prinzip ist, dass nicht alle Bereiche einer Arbeit vollständig ausgearbeitet werden. So bleiben Spuren des Entstehungsprozesses sichtbar und verleihen den Plastiken eine besondere Ausdruckskraft. 

Dozentin: Anita Schmidt-Stegmaier