Das neue Projekt trägt den Titel „Changing Spaces“. Damit wird das Thema Bewegung und Narration aufgegriffen – allerdings nicht nur durch Figuren, sondern auch durch die Veränderung von Räumen und Hintergründen.
„Changing Spaces“ bedeutet wörtlich übersetzt: sich verändernde Räume. Damit sind keine wörtlichen Zimmer oder Gebäude gemeint, sondern Bildräume im weitesten Sinn. Ähnlich wie eine Bühne, auf der nicht nur die Figuren, sondern auch der Hintergrund ständig in Bewegung ist oder sich wandelt.
Beispiel:
- Ein Charakter läuft durch eine Stadt, und die Häuser im Hintergrund verwandeln sich von Szene zu Szene in andere Formen.
- Eine Figur steht still, aber der Raum um sie herum verändert sich: Farben wechseln, Gegenstände tauchen auf und verschwinden, Landschaften wandeln sich.
- Der Hintergrund erzählt selbst eine Geschichte: Ein Wald wächst, zerfällt und wird zur Großstadt.
- Abstrakter gedacht: Auch geometrische Formen oder Muster können „Changing Spaces“ sein, wenn sie sich bewegen und ihre Anordnung ständig wechselt.
Aufgabe
Erstellung einer kurzen Animation, in der eine Figur im Vordergrund eine Bewegung ausführt (z. B. gehen, tanzen, springen, sich drehen) und gleichzeitig der Hintergrund sich verändert und so das Thema „Changing Spaces“ sichtbar macht.
Wichtig ist dabei: Die Figur und der Hintergrund treten in eine Beziehung zueinander. Der Hintergrund ist nicht nur Dekoration, sondern Teil der Erzählung.
3. Klasse / BK Grafikdesign / Frau Karan
