Auf den Spuren der Gastarbeiter
Erasmus+- und Seminarkurspräsentation
2025/26 wurde ein besonderer Teil der europäischen Migrationsgeschichte beleuchtet. Es ging um die so genannten „Gastarbeiter“, die in der Nachkriegszeit nach Deutschland kamen und zum Wirtschaftswunder beigetragen haben. Viele damalige „Gastarbeiter“ blieben in Deutschland, leben inzwischen in dritter und vierter Generation in Deutschland und besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie gründeten Kulturvereine und nach und nach wurden Bräuche, kulturelle Eigenheiten sowie die Esskultur ein wichtiger Teil der Aufnahme- gesellschaft.
Das Erlernen der Zielsprache ist wichtiger Teil des Integrationsprozesses und bildet auch für unsere Schüler*innen die Basis für den kulturellen und kommunikativen Austausch. Darum wird eine Schlüsselkompetenz für den kulturellen Austausch mit dem Erlernen der Zielsprache verbunden.
Die Geschichte und Integration der „Gastarbeiter“ hier in Stuttgart wurde untersucht und im Erasmusprogramm sollten die Wurzeln der Gastarbeiter bis ins Heimatland zurückverfolgt werden. Am Beispiel von Spanien wurde der Prozess der Integration greifbar. Genauso wurden kulturelle Verflechtungen und kultureller Austausch der beiden Länder in die Vergangenheit bis in die heutige Zeit sichtbar gemacht.
Wie auch letztes Jahr war die Reise nach Córdoba der Höhepunkt des Projekts. Der ganze Bericht über die Zeit in Spanien kann unter „Córdoba 2026" nachgelesen werden.
Der Seminarkurs 2025/2026 beschäftigte sich ebenfalls mit dem Thema „Gastarbeiter“ und im Laufe des Schuljahres entstanden dazu wissenschaftliche, kreative und gestalterische Arbeiten, Podcasts und Reportagen: Seminarkurs- und Erasmus+-Präsentation
Erasmus+- und Seminarkurspräsentation
Ein unvergessliches Abenteuer in mehreren Kapiteln
Lesung von Brigitte Malungo
Kindheit und Werdegang eines Gastarbeiterkindes