Testkameras von Nikon

Spiegelos ist der neue Foto-Weg

Eine Woche waren sie hier bei uns in Freiburg und wir konnten die neuen spiegellosen Nikon-Kameras Z 5, Z 6 II, Z 7 II und Z 50 nach Herzenslust ausprobieren (besonders die Z 50 war beliebt bei den Schülern wegen ihrer geringen Größe und Leichtigkeit). Bei der Tier- und Sportfotografie, generell draußen in der Natur und natürlich im Studio. Und was soll man sagen – wir sind angefixt und der „Haben-wollen-Reflex“ hat eingesetzt. 

Mit den Kameras sind wir auf Exkursion gegangen – mit der Foto- und Medientechnik-Klasse zur Hochburg in Emmendingen-Windenreute und ins Glottertal zur Hilzinger Mühle (das Tal mit der Schwarzwaldklinik). Im Gepäck Stative, Filter, mobile Blitzanlage und natürlich die Nikon-Z Kameras samt Objektiven. Das Wetter hat mitgespielt und uns einen sehr sonnigen Tag beschert – zuweilen fast schon zu viel Sonne. Denn spätestens an der Glotter ging es um Langzeitbelichtung und da hätte es auch weniger Licht sein dürfen. Aber die Graufilter waren dabei und so ließen sich fließende Bilder machen. Oder eben auch spannende Makroaufnahmen mit dem wirklich beeindruckenden Nikkor Z 105 mm.

Interessant ist an der Stelle der Vergleich der Objektive von heute und vor 30 Jahren. Das aktuelle Nikkor Z 105 mm Makroobjektiv ist richtig groß geraten. Dagegen wirkt das alte manuelle 105 mm Micro-Nikkor Ai-S von Ende der 1980er Jahre richtig klein – wiegt aber gefühlt mindestens genauso viel. Und funktioniert per Adapter auch an der modernen Z-Kamera. Bei der Rundheit der Blendenöffnung muss es sich aber mit sieben gegen neun Blendenlamellen geschlagen geben (die Fächer Fototechnik und Physik lassen grüßen).

Mit Nathalie und Yannic (beide haben 2019 bei uns Ihren Abschluss in Grafik-Design gemacht) packte denn auch der begeisterte Foto-Dosen die Nikon-Z Kameras zusammen. Wir sind in den Kaiserstuhl gefahren, um zu Testen und Bienenfresser zu fotografieren. Natürlich war es im schattenlosen Kaiserstuhl fast zu heiß, dafür waren die Vögel extrem agil und die Kameras haben zuverlässig ihren Job gemacht. Besonders cool ist es, per FTZ-Adapter F-Objektive ansetzen zu können. So wurde unser 80-400 mm aus der Schule und das 200-500 mm von Yannic problemlos für die Z-Ära nutzbar gemacht. Fazit hier: sehr schicke Kameras mit viel Reserve. Nochmal danke an Nathalie und Yannic fürs Zeigen der Bienenfresserkolonie.

Und natürlich auch Nikon sei gedankt für die Unterstützung von Schulen, aber vor allem danke an Victoria Deines vom Nikon Professional Service, die uns die Möglichkeit gegeben hat, fast die ganze Palette des neuen Nikon Z-Systems auszutesten. Das können wir gerne wiederholen.

Die Kamera-Auswahl zum Testen.
2021 gegen 1980er Jahre: 105 mm Makro damals und heute.
Das neue Bajonett ist deutlich größer und muss sich jetzt beweisen. Die Blendenöffnung ist jedenfalls klar kreisförmiger geworden – dank neun Blendenlamellen gegenüber sieben.
Gruppenbild vor Hochburg-Ruine.
Die Hochburg bei Emmendingen.
Bei der Arbeit mit den Geräten.
Die Hochburg bei Emmendingen.
Blick nach Westen gen Freiburg.
Kleine Zaungäste im Burggraben.
Achtung, alle recht freundlich…
Mit der Z 6 II alles im Blick.
Die Hochburg bei Emmendingen.
Langzeitbelichtung an der Glotter.
Ein altes Mühlrad.
Der Dozent mischt auch mit.
Langzeitbelichtung an der Glotter.
Langzeitbelichtung an der Glotter.
Langzeitbelichtung an der Glotter.
Bienenfresser im Kaiserstuhl.
Bienenfresser im Kaiserstuhl.
Die Welt im Kleinen: das Makroobjektiv zeigt mehr  als auf den ersten Blick zu erkennen ist.